Humoralmedizin

Alles beruht auf dem Mischverhältnis der Humores, die Gesundheit wie auch die Krankheit.

 

Die Humoralmedizin beschäftigt sich mit den vier universalen Elementen Wasser, Feuer, Erde und Luft und den von ihnen abgeleiteten Säften oder Humores. In ihrem Medizinmodell bedeutet „Krankheit“, dass ein Ungleichgewicht von Säften, also eine sogenannte Dyskrasie, besteht. Deshalb ist das Ziel der Humoralmedizin, das Gleichgewicht der Säfte (Eukrasie) im Körper eines Patienten wieder herzustellen oder zu erhalten. Dabei ist die Erkenntnis grundlegend, dass jeder Mensch seine eigene, individuell „richtige“ Mischung, sein eigenes Temperament, besitzt.

 

Obwohl die Humoralmedizin der wahrscheinlich bestüberlieferte und wichtigste Teil der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) ist, sind ihre Inhalte hierzulande eher unbekannt.

 

Eine Charakteristik der Humoralmedizin ist es, den ganzen Körper als Einheit und nicht etwa einzelne Symptome oder Organe isoliert zu behandeln. Dieser Denkansatz steht konträr zur heutigen Schulmedizin. Aus meiner Sicht ist es daher eine grosse Chance der Humoralmedizin, in der Medizin ein Feld abzudecken, das mehr und mehr verloren geht.

 

Durch die umfangreichen Methoden, die der Humoralmedizin zur Verfügung stehen (Ausleitungsmethoden wie Schröpfen, Baunscheidtieren, Blutegel, Diätetik etc.) sind Schmerzzustände, Schwachstellen und Krankheiten in ihrer Genesung gut unterstützbar.

 

Buchtip:

Humoralmedizin-Grundlagen und Einsatz, Foitzickverlag, Tom Moser, Patrick Seiz

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